
Mark
Zuckerberg, Gründer und CEO des sozialen Netzwerks Facebook, sieht sich derzeit
mit einem Hacker-Vorwurf konfrontiert. Zuckerberg soll im Jahr 2004 Nutzerdaten
dazu verwendet haben, um Zugriff auf private Postfächer und Accounts in anderen
Netzwerken zu erlangen.
Die Vorwürfe erhebt das Magazin "Business Insider". Recherchen zur Gründung von
Facebook hätten ergeben, dass Zuckerberg im Jahr 2004 die Log-In-Daten von
Reportern der Harvard-Zeitung "The Crimson" genutzt hätte, um auf deren
Postfächer zuzugreifen. Die Zeitung habe damals einen Bericht geplant, der sich
mit Plagiatsvorwürfen um Facebook seitens anderer Harvard-Studenten, die später
ihr eigenes soziales Netzwerk gründeten, auseinandersetzen sollte.
Als Reaktion auf die Recherchen der Harvard-Zeitung habe sich Zuckerberg in die
Accounts der betreffenden Studenten gehackt und die Profildaten verändert.
Insgesamt seien mehrere Accounts durch Zuckerberg verändert oder offline
genommen worden.
Facebook hat zu den Vorwürfen der Zeitschrift bis jetzt keine Stellung bezogen.
Allerdings hat das Unternehmen bis jetzt die Vorwürfe auch noch nicht dementiert.
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